- Änderungsgrund und Ziel nennen
- betroffene Objekte markieren
- Vergleich zum gültigen Stand liefern
- offene Annahmen sichtbar lassen
Eine Quelle. Drei Teams. Kein unsichtbarer Änderungsstand.

Nicht ein Ordner. Ein verbindlicher Objektstatus.
Die «Single Source of Truth» ist kein blosses Laufwerk. Sie verbindet jedes relevante Objekt mit Revision, Besitzer, Freigabe und Gültigkeitsbereich. E-Mail-Anhänge und lokale Exporte dürfen informieren, aber nicht unbemerkt zum neuen Master werden.
Eine Änderung hat mehr als eine Datei.
Vor der Freigabe wird nicht nur die neue Geometrie geprüft, sondern ihre Wirkung auf das gesamte Produktionssystem.
Produkt: Funktion, Einbau, Toleranzkette, Oberfläche und Varianten.
Werkzeug: Stahländerung, Einsätze, Kühlung, Auswerfer und Änderbarkeit.
Prozess: Füllung, Nachdruck, Entformung, Zyklus und Montage.
Qualität: Prüfmerkmale, Lehre, Bemusterung und Grenzmuster.
Versorgung: Restbestände, Umstellung, Termin und Kennzeichnung.

Das Freigabedock trennt Prüfung und Entscheidung.
Rollen können kombiniert werden, Verantwortungen nicht. Wer eine Änderung erstellt, beschreibt sie; betroffene Fachbereiche prüfen die Wirkung; die benannte Freigaberolle entscheidet über den verbindlichen Stand.
- Produkt- und Werkzeugwirkung bewerten
- Prüf- und Bemusterungsbedarf festlegen
- Kosten- und Terminwirkung ergänzen
- Risiken mit Entscheidungsvorschlag versehen
- Gültigkeitsbereich bestätigen
- Einführungstermin festlegen
- alten Stand sperren
- Beteiligte und Lieferkette informieren
Was vor Werkzeugstart oder Änderung vollständig sein muss
Verbindliche 3D- und Zeichnungsrevision mit übereinstimmender Benennung.
Werkstoff, Farbe, Sichtflächen und kritische Funktionen eindeutig beschrieben.
Offene Punkte besitzen Besitzer, Fälligkeit und Einfluss auf die Freigabe.
Werkzeugkonzept und angenommene Änderbarkeit sind dokumentiert.
Prüfplan und Bemusterungsumfang bilden die technischen Risiken ab.
Änderungs- und Kommunikationsweg gilt für Kunde, Werkzeugbau, Fertigung und Qualität.